LYRIK & DRUMS | NIKO PLAAS LIEST AUS BARLEBEN

Niko Plaas liest aus seinem Lyrikband ‘barLeben’. Dazu gibt es Loopiges von Fellstreichler Julius Horn und die Wüstengitarren von Felix und Niklas Beck.

Okay. Da liest also einer. Zugegeben, so ein Satz klingt in etwa so aufregend wie “alkoholfreier Jahrgangssekt ohne Kohlensäure”. Man stellt sich einen müden, alten Mann in einem dürftig beleuchteten Raum vor. Ein einsames Mikrofon, dunkle Wände, dunkler Boden, dunkle Vorhänge und dunkle Mienen. Und Menschen, die sich beim Zuhören nur eins wünschen: einen Erotikknaller von Oswald Kolle.

Tja, und dann öffnet sich der Boden und ein Schwarm nackter Tauben tanzt lasziv im Neonlicht. Oder: Da steht einer, der – vom tiefenentspannten Julius Horn am Schlagzeug begleitet – Roadlyrik preist. Einer, der mit angerauchter Stimme von dem kleinen Moment erzählt, der den Unterschied macht. Einer, der behauptet: “In der Bar, auf der Straße, in dir selbst – an diesem Fensterbrett ist alles wie immer …”

Niko Plaas ist Anfang 40 und lebt in Hamburg. Er sieht aus wie die Typen, die hinter dem Tresen stehen und Bier ausschenken. Zum Beispiel bei den fantastischen J-Strings im “freundlich und kompetent” in Winterhude.

Haus III&70 | Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Eintritt: 4 Euro

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