Aktuelles

UND WIEDER EIN NEUES UM[LAUT] AN DER THEKE

Es ist die Schnaps-besudelte Nummer 11, die aus volltrunkener Kehle “Leck mich!” ruft.
Leck Lyrik, leck Prosa, leck Malerei, leck Fotografie! Weil sie so gut schmecken.

Und nur wer leckt, der schmeckt, was in ihr steckt:
Drin stecken Ivo Mayr, der schweben lässt, und Antony Crossfield, der Männer verschweißt. Und Stephan Sam, der Cage-Castles baut. Drin stecken auch Deike Lautenschläger, die Krieg übt, und Steve Kußin, der ebenfalls übt, nämlich sich selbst, und zwar in Bescheidenheit.

Soweit das Offensichtliche. Doch um[laut] geht wieder in die Tiefe, juckt und zwickt den Verstand. Es ist politisch, weil anders.

Um[laut] 11 gibt es überall und zeigt alles. Mindestens.

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ÜBERALL NUR UM[LAUT] | BALD DEUTSCHLANDWEIT IM HANDEL

WARUM WIR SCHREIBEN. Weil am 3. Mai die neue Ausgabe 11 des um[laut] Magazins erscheint. Das ist an sich schon mal erwähnenswert, weil sie wieder einmal rockt, berührt und inspiriert – großes Kunst im Kleinen erschaffen!

WARUM ES DIESMAL SO BESONDERS IST. Weil ihr das aktuelle Heft nun nicht nur online bestellen oder in ausgewählten Buchläden kaufen könnt, nein, weil um[laut] dann deutschlandweit, flächendeckend im Bahnhofsbuchhandel erhältlich ist. Das ist neu, das ist groß und es ist größer – und das müsst ihr euch ansehen!

Ein kleines Stück Kunst

für die Bahnhöfe

zwischen Flensburg und Allgäu.

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UNSERE LESETRIPS | FÜR MITTENDRIN UND DABEI

Lesetrips sind das vielleicht geschmackvollste Accessoire, das der belesene Mensch von Welt bei sich tragen kann. Formschön schmiegt es sich in jede Hemd- und Hosentasche, ein aufreizender Hingucker für Jung und Alt, der zudem bequem in der Hand liegt und beim Laufen einen schlanken Fuß macht. Dieser literarische Snack ist eine in Buchform gepresste Fünf-Sterne-Buchstabensuppe aus erlesenen 12.000 bis 15.000 Wörtern, sozusagen der Döner Deluxe in der belletristischen Imbisswelt: Jeder mag ihn, und wer vorgibt, ihn nicht zu mögen, lügt. Lesetrips sind von Natur aus also nicht besonders groß. Man könnte sagen, sie werden dem Begriff ‘Taschenbuch’ gerechter als ein Taschenbuch. Lesetrips wissen aber auch, dass es nicht auf die Größe ankommt, auch nicht auf die Dicke, sondern in erster Linie auf die inneren Werte. Das Geheimnis liegt darin, in seinem Wesen dynamisch und interessant zu bleiben, und die unterschiedlichen Basenpaare, aus denen sich die DNA eines Lesetrips zusammensetzt, verhelfen ihm zu einer verführerischen Vielgestalt.

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UM LEIPZIGER LAUTE | TRIFF DIE UMLEUTE AUF DER BUCHMESSE

um[laut]10 coverVom 15. bis 18. März findet die Leipziger Buchmesse statt. Bald schon also kann man dort (fast) alles treffen, was gut für Buch, Geist & Körper ist. Diesmal mit dabei ist auch die Redaktion des um[laut] Magazins – in Halle 5 am Stand D201, demselben wie der von den Jungen Magazinen.

Fast jeden und alles treffen? Fast, genau! Denn an der neuen, elften Ausgabe von um[laut] wird währenddessen noch gefeilt… seid gespannt. Mindestens!

Und für die Ungeduldigen, Wissbegierigen oder schlicht Kunst-/Kulturliebhaber gibt es hier noch einen Blick in das Heft Nr. 10 zum Einlesen und -fühlen.

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IT’S WONDERFUL | BARLEBEN MEETS COUCH KAPITÄN

Kurzfristig und deshalb umso spezieller: Diesen Donnerstag (02.02.2012 | welch schönes Datum!) liest der wundervolle Niko Plaas aus seinem wundervollen Lyrikband ‘barLeben’ im wundervollen Couch Kapitän.

Okay. Da liest also einer. Zugegeben, so ein Satz klingt in etwa so aufregend wie “alkoholfreier Jahrgangssekt ohne Kohlensäure”. Man stellt sich einen müden, alten Mann in einem dürftig beleuchteten Raum vor. Ein einsames Mikrofon, dunkle Wände, dunkler Boden, dunkle Vorhänge und dunkle Mienen. Und Menschen, die sich beim Zuhören nur eins wünschen: einen Erotikknaller von Oswald Kolle.

Tja, und dann öffnet sich der Boden und ein Schwarm nackter Tauben tanzt lasziv im Neonlicht. Oder: Da steht einer, der  Roadlyrik preist. Einer, der mit angerauchter Stimme von dem kleinen Moment erzählt, der den Unterschied macht. Einer, der behauptet: “In der Bar, auf der Straße, in dir selbst – an diesem Fensterbrett ist alles wie immer …”

Niko Plaas ist Anfang 40 und lebt in Hamburg. Er sieht aus wie die Typen, die hinter dem Tresen stehen und Bier ausschenken. Zum Beispiel bei den fantastischen J-Strings im “freundlich und kompetent” in Winterhude.

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, außer vielleicht noch:

Beginn: 20:00 Uhr | Eintritt: zero Euro

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DOPLPACK MAL ANDERSEITS

Das anderseits. Literaturfestival findet vom Freitag, 18. November bis Sonntag, 20. November 2011 statt und bietet Raum für junge und unabhängige Literatur und deren Vernetzung und Bekanntmachung. Independentverlage und Nachwuchsautoren präsentieren neue intermediale Formate der Gegenwartsliteratur.

Eine Verlagsschau lädt zum Sehen, Anlesen und Kommunizieren ein. Die Lesungen übertreten mediale Grenzen in einer Synergie mit Musik, Kunst und Performance. Und wer möchte, kann an Workshops rund ums Thema Schreiben teilnehmen.

Mit dabei sind:
Asphalt & Anders Verlag (Hamburg), DOPLPACK Verlag (Hamburg), Edition Azur (Dresden), Edition Nautilus (Hamburg), Fix Poetry (Hamburg), Frühwerk (Berlin), Grosskonzern (Berlin), Klingenstein Verlag (Hamburg), Literatur Quickie (Hamburg), mairisch Verlag (Hamburg), Milena Verlag (Wien), Merlin Verlag (Gifkendorf), poetenladen (Leipzig), Reprodukt (Berlin), Salis Verlag (Zürich), Textem Verlag (Hamburg), Transit Verlag (Berlin), Verlagshaus J Frank (Berlin), Walde + Graf Verlag (Zürich), Worthandel Verlag (Dresden) Ulrike Almut Sandig mit der Singer + Songwriterin Marlen Pelny, Georg Maier mit Martin Semmelrogge, “Prosa aus dem poetenladen”: Katharina Bendixen und Marie T. Martin, Kai Splittgerber + Illustratorin Dorothea Huber, Jorinde Reznikoff und KP Flügel, Nino Haratischwilli, Albrecht E. Mangler mit Jakob Meiner

Musik gibt es am Freitag in der Astrastube von Testsieger. Außerdem lädt der SlamThePony als Auftakt zum gemeinsamen Slammen ein. Benny Adrion liest in Kooperation mit Viva Con Agua am Tag des Vorlesens im Kulturhaus III&70.

Und dieses Jahr gilt: Spende statt Eintritt!

Wir laden jedermann herzlich ein mitzulesen, mitzuschreiben, mitzuschauen.

Für eine gemütliche Atmosphäre ist im Kulturkonsumhaus Lokal gesorgt, ein fein abgestimmtes Ambiente mit sehr gutem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Am Abend ist außerdem für eine warme Stärkung für kleine Preise gesorgt.

Kontakt und Programm:
www.anderseits-literaturfestival.de
www.lokal-hamburg.de

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LYRIK & DRUMS | NIKO PLAAS LIEST AUS BARLEBEN

Niko Plaas liest aus seinem Lyrikband ‘barLeben’. Dazu gibt es Loopiges von Fellstreichler Julius Horn und die Wüstengitarren von Felix und Niklas Beck.

Okay. Da liest also einer. Zugegeben, so ein Satz klingt in etwa so aufregend wie “alkoholfreier Jahrgangssekt ohne Kohlensäure”. Man stellt sich einen müden, alten Mann in einem dürftig beleuchteten Raum vor. Ein einsames Mikrofon, dunkle Wände, dunkler Boden, dunkle Vorhänge und dunkle Mienen. Und Menschen, die sich beim Zuhören nur eins wünschen: einen Erotikknaller von Oswald Kolle.

Tja, und dann öffnet sich der Boden und ein Schwarm nackter Tauben tanzt lasziv im Neonlicht. Oder: Da steht einer, der – vom tiefenentspannten Julius Horn am Schlagzeug begleitet – Roadlyrik preist. Einer, der mit angerauchter Stimme von dem kleinen Moment erzählt, der den Unterschied macht. Einer, der behauptet: “In der Bar, auf der Straße, in dir selbst – an diesem Fensterbrett ist alles wie immer …”

Niko Plaas ist Anfang 40 und lebt in Hamburg. Er sieht aus wie die Typen, die hinter dem Tresen stehen und Bier ausschenken. Zum Beispiel bei den fantastischen J-Strings im “freundlich und kompetent” in Winterhude.

Haus III&70 | Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr | Eintritt: 4 Euro

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ALLER GUTER DINGE SIND 10! | DAS AKTUELLE UM[LAUT]-MAGAZIN

um[laut]10 coverUm[laut] feiert ein Mini-Jubiläum: Zum 10 mal präsentiert sich das schmucke Stück in seinem schönsten Gewand! Prall gefüllt mit feinster Fotokunst (wie die fragilen Welten von Anke Schaffelhuber, die etwas anderen Prototypen von Patrick Strattner oder der verbildlichte Überfluss rund um Mensch und Gegenstand von Kyoung-Jae Cho), Malerei (wie Barbara Rapp’s Weibsbilder), Streetart von Paul Curtis sowie hervorragender Lyrik und Prosa verschiedener Autoren und Autorinnen.

Und jeder Menge mehr – wie zum Beispiel die von der Um[laut]-Redaktion geführten Künstlerinterviews, die einen tieferen Einblick gewähren, aus welcher Perspektive der Kunstschaffenden selbst sein Werk betrachtet und wie es umgesetzt wurde.

Wer sich das nicht entgehen lassen möchte, kann das aktuelle Heft entweder über unser Kontaktformular oder direkt bei Um[laut] bestellen.

Wer zuvor noch einen kurzen Blick in das Heft 10 wagen möchte, der klicke einfach hier für einen kurzen Ausflug auf ausgewählte Atolle der obenbeschriebenen Erholungsinseln.

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BRÜCKENBAU IN LEIPZIG | DER SJU-KUNSTSALON

BRÜCKEN VERBINDEN. Wir suchen, wir finden – das ist bekannt. Dieses Mal allerdings wurden wir gefunden, und zwar vom Sju-Kunstsalon. Dieser mit Herzblut geführte Kunstblog informiert seine Leser im Vorfeld über lohnenswerte Veranstaltungen in Sachen Kunst und Kultur und berichtet im Anschluß über Erlebnisse, Eindrücke und Begegnungen. Auf diese Art und Weise kunstvoll gestaltete Impressionen, genauso wie der Tip der Woche, der wie ein kleiner Lichtblick aus dem überwucherten Kulturmarkt herausstrahlt, möchten wir euch besonders nah ans Herz heften.

DAS IST SJU. Die Sju-Galerie ist eine 2008 aus einem Familienunternehmen heraus gegründete Galerie in Leipzig, die mit Seele und Leidenschaft für das steht, für was eine Galerie auch stehen sollte: Für die Kunst und die kohärent dahinterstehenden Charaktere! Der Sju-Kunstsalon entstand aus der Arbeit in der Galerie und den darüber hinaus entstandenen Kontakten und Freundschaften. Die Blogbetreiber Juliane Ehrlicher (sju-Galerie) und Elisabeth Wolf (lagqaffe) sind der Meinung, “dass diese Persönlichkeiten dem kunstinteressierten Publikum ausführlicher präsentiert werden sollten.”

Dieser Meinung sind wir auch, was bedeutet, dass wir künftig enger mit Sju zusammenarbeiten werden.

LEIPZIG IST EINE BRÜCKENSTADT. Ihr könnte also auf das gespannt sein, was diese Kooperation demnächst hervorbringen wird, denn eines ist klar: Leipzig und Hamburg wissen wie man Brücken baut!

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ZWISCHENSTAND LESETRIP | 0:1 FÜR DIE AUTOREN

THE END IS THE BEGINNING IS THE END. Ende März 2011 war Schluss: Einsendeschluss. Die story-over-deadline, das rien-ne-va-plus für den Schreibsüchtigen.  Deshalb bedanken wir uns  zwischenzeitlich schon mal für die vielen großartigen Einsendungen (17 an der Zahl).

FÜR UNS ERST DER ANFANG. Jetzt heißt es gleichziehen für uns und das tun wir auch. Derzeit sichtet die Jury eure Manuskripte, ordnet ihre Gedanken und sondiert & seziert eure Inhalte. Das dauert natürlich. Deshalb gibt es für die ganz Ungeduldigen in Kürze die Möglichkeit im DSFo, die Lesetrip-Geschichten schon mal anzulesen.

UND NOCHMAL IN REINSCHRIFT. Am Ende des Wettbewerbs werden der/die Gewinner veröffentlicht, werden über den Meilenstein hüpfen, der den Start der Lesetrips-Reihe markiert. Meilenstein? Lesetrips-Reihe? Genau, Lesetrips! Das sind Kurzgeschichten im Kleinformat, handliche Lektüren für mittendrin und dabei, für vorher, hinterher und zwischendurch. Round about achtzig Seiten für die tägliche Dosis Literatur, Geschichten, die das Leben schreibt, schrieb, schreiben wird, schreiben könnte oder verdammt nochmal hätte schreiben sollen.

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